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7 Arten von Kundendaten in der Versicherung (mit Tipps zur Datenerfassung)

7 Arten von Kundendaten in der Versicherung (mit Tipps zur Datenerfassung) | EasySend-Blog
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Das Geschäft von Versicherungsunternehmen ist das Risikomanagement. Um dies effektiv zu tun, müssen sie ihre Kunden genau kennen.

Dennoch gibt es viele Reibungsverluste bei der Erfassung von Kundendaten. Jeder Prozess, von der Angebotserstellung und -abwicklung bis hin zur Schadenfallbearbeitung, kann ein potenzielles Hindernis darstellen. Viele Versicherer verlassen sich bei der Datenerfassung immer noch auf Papierformulare und Telefonanrufe. Dieser Prozess ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig.

Versicherungsunternehmen müssen einen moderneren Ansatz für die Datenerfassung wählen, der für den Kunden reibungslos und für das Unternehmen effizient ist. In diesem Beitrag gehen wir auf sieben Arten von Kundendaten ein, die für Versicherungsunternehmen wichtig sind, und geben Tipps für die Erfassung dieser Daten.

Ziel ist es, den Kundenkontakt so reibungslos wie möglich zu gestalten und gleichzeitig die Daten zu erfassen, die Sie für das Risikomanagement benötigen. Hier sind sieben Arten von Kundendaten, die jedes Versicherungsunternehmen erfassen sollte:

In den meisten Fällen hat die Versicherungsgesellschaft eine Machtstellung inne, und der Kunde hat das Gefühl, dass er seine Privatsphäre aufgibt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Daten, die Versicherungsunternehmen über ihre Kunden sammeln können. Hier sind sieben der wichtigsten Arten von Kundendaten im Versicherungswesen:

1. Persönliche Informationen.

Diese umfassen eine breite Palette von Datenpunkten und werden in der Regel erhoben, wenn ein Kunde zum ersten Mal einen Versicherungsschutz beantragt.

  • Kontaktinformationen: Dazu gehören Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Kontaktinformationen. Es ist wichtig, so viele dieser Informationen wie möglich zu sammeln, damit Sie sich bei Bedarf an die Kunden wenden können.
  • Finanzielle Informationen: Dazu gehören Einkommen, Vermögen, Schulden und Kreditwürdigkeit. Diese Informationen sind wichtig für die Risikobewertung und die Festlegung der Prämien.
  • Medizinische Informationen: Dazu gehören die Krankengeschichte, der aktuelle Gesundheitszustand und etwaige Vorerkrankungen. Diese Informationen sind wichtig für die Risikoprüfung.

2. Informationen zur Police.

Zu dieser Art von Daten gehören die Details der Police eines Kunden, wie die Art des Versicherungsschutzes, das Datum des Inkrafttretens und das Ablaufdatum. Diese Informationen sind wichtig für die Betreuung der Police und die Verwaltung von Verlängerungen.

Versicherungsinformationen können aber auch genutzt werden, um proaktiv auf Kunden zuzugehen. So können Sie beispielsweise Versicherungsinformationen nutzen, um Kunden an ihren bevorstehenden Erneuerungstermin zu erinnern oder ihnen Rabatte auf neue Produkte anzubieten.

3. Überblick über Schadenfälle.

Dies ist eine Aufzeichnung aller Schadenfälle, die der Kunde bei Ihrem Unternehmen eingereicht hat. Sie enthält das Datum des Schadenfalls, die Art des Schadens und das Ergebnis. Der Überblick übder die Schadenfälle ist wichtig für das Underwriting und das Risikomanagement.

4. Zahlungsverhalten.

Dabei handelt es sich um eine Aufzeichnung aller Zahlungen, die Kunden an Ihr Unternehmen geleistet haben, einschließlich des Datums der Zahlung, des Betrags und der Zahlungsmethode. Das Zahlungsverhalten ist wichtig für den Kundenservice und die Debitorenbuchhaltung.

Sammeln von Kundendaten im Versicherungswesen | EasySend-Blog

5. Interaktionsgeschichte.

Dies ist eine Aufzeichnung aller Interaktionen, die Kunden mit Ihrem Unternehmen hatten, einschließlich Telefonanrufen, E-Mails, Live-Chats und Nachrichten in sozialen Medien. Der Interaktionsverlauf ist wichtig für den Kundenservice und das Marketing.

6. Unterschriften.

Dabei kann es sich entweder um physische Unterschriften oder um digitale Unterschriften handeln. Sie sind wichtig für rechtliche Zwecke und die Einhaltung von Vorschriften. Heutzutage verwenden immer mehr Versicherungsunternehmen digitale Unterschriften, die einfacher zu erfassen und zu speichern sind. Unterschriften sind erforderlich, um den Versicherungsschutz verbindlich werden zu lassen und um Änderungen an einer Police vorzunehmen.

7. Informationen über den Agenten.

Dazu gehören der Name und die Kontaktinformationen des Vertreters, der dem Kunden die Police verkauft hat. Es ist wichtig, dass die Unternehmen den Überblick über ihre Vertreter behalten, damit diese angemessen entlohnt werden und für ihre Leistung zur Rechenschaft gezogen werden können.

7. Anhänge.

Dies können Fotos, Videos oder Dokumente sein, die Kunden ihren Konten beigefügt haben. Anhänge sind wichtig für den Kundendienst und die Bearbeitung von Schadenfällen. Oft können sie bei der Lösung von Kundenproblemen hilfreich sein.

Tipps für die Erfassung von Kundendaten im Versicherungswesen

Die Versicherungsunternehmen müssen all diese Daten sammeln, um ein effektives Risikomanagement zu betreiben. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass das Kundenerlebnis immer an erster Stelle stehen sollte. Bei der Erfassung von Kundendaten ist darauf zu achten, ein Gleichgewicht zwischen einem als aufdringlich empfundenen Verhalten und zu wenig Informationen zu finden.

Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die Ihnen helfen, das richtige Gleichgewicht zu finden:

  1. Machen Sie es den Kunden leicht, ihre Informationen zu aktualisieren. Die Kontaktinformationen, die finanzielle Situation und der Gesundheitszustand der Kunden können sich im Laufe der Zeit ändern. Es ist wichtig, dass Sie es Ihren Kunden leicht machen, ihre Daten zu aktualisieren, damit Sie immer über die genauesten Daten verfügen.
  2. Digitalisieren Sie die Datenerfassung: Versicherungsunternehmen besitzen eine Menge Papierdokumente. Um die Datenerfassung effizienter zu gestalten, ist es wichtig, so viel wie möglich zu digitalisieren. Dadurch wird es einfacher, Kundendaten zu speichern, zu suchen und zu teilen.
  3. Holen Sie die Zustimmung der Kunden ein, bevor Sie sensible Daten erfassen: Vor der Erfassung sensibler Daten, wie z. B. medizinischer Informationen, ist es wichtig, die Zustimmung des Kunden einzuholen. So können Sie das Vertrauen des Kunden gewinnen und sicherstellen, dass Sie die Daten auf ethisch korrekte Weise erfassen.
  4. Verwendung von Daten aus anderen Quellen: Versicherungsunternehmen können nicht nur Daten direkt von ihren Kunden erheben, sondern auch Daten aus anderen Quellen nutzen, z. B. aus öffentlichen Aufzeichnungen, Kreditauskünften und medizinischen Unterlagen. Dies kann dazu beitragen, die bereits vorhandenen Daten zu ergänzen und ein vollständigeres Bild von Ihren Kunden zu erhalten.
  5. Gehen Sie transparent mit der Verwendung der Kundendaten um. Die Kunden sollten immer wissen, wie ihre Daten verwendet werden und warum sie gesammelt werden. Versicherungsunternehmen sollten eine Datenschutzrichtlinie haben, in der sie erklären, wie Kundendaten verwendet werden.
  6. Sichern Sie die Daten Ihrer Kunden. Kundendaten sollten immer sicher gespeichert werden, um die Privatsphäre der Kunden zu schützen. Versicherungsunternehmen sollten Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um den unbefugten Zugriff auf Kundendaten zu verhindern.
  7. Integrieren Sie alle Datenquellen. Versicherungsunternehmen sollten alle Quellen von Kundendaten integrieren, einschließlich Daten aus anderen Abteilungen, um ein vollständiges Bild vom Kunden zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, den Kundenservice zu verbessern und die Lösung von Kundenproblemen zu erleichtern.

Für Versicherungsunternehmen ist es wichtig, genaue und aktuelle Kundendaten zu erfassen. Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie sicherstellen, dass Sie die richtigen Daten erfassen und gleichzeitig ein hohes Maß an Kundenservice aufrechterhalten.

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Vera Smirnoff
Vera Smirnoff

Vera Smirnoff ist Demand Generation Manager bei EasySend. Sie berichtet über die digitale Transformation im Versicherungs- und Bankwesen und über die neuesten Trends in den Bereichen Insurtech und digitales Kundenerlebnis.