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Warum Design-Thinking für die digitale Transformation im Versicherungswesen unerlässlich ist

Warum Design-Thinking für die digitale Transformation im Versicherungswesen unerlässlich ist | EasySend-Blog
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Die digitale Transformation wird oft als ein rein technisches Unterfangen betrachtet. Wenn Sie aber wollen, dass Ihr Projekt zur digitalen Transformation erfolgreich ist, müssen Sie dem User-Experience-Design Priorität einräumen.

Design Thinking ist ein kundenorientierter Ansatz, der Versicherern helfen kann, in einer sich schnell verändernden digitalen Welt einen Schritt voraus zu sein und relevant zu bleiben. 

Beim User-Experience-Design geht es darum, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Es geht nicht nur darum, die Dinge hübsch aussehen zu lassen – obwohl das auch wichtig ist. Gutes User-Experience-Design macht es einfacher, Dinge zu benutzen und zu verstehen, während schlechtes User-Experience-Design selbst die einfachste Aufgabe schwierig machen kann.

In der Versicherungsbranche konzentrieren sich Projekte zur digitalen Transformation häufig auf Effizienz und Betrieb. Das Ziel ist es, Ihre internen Prozesse effizienter zu gestalten, Kosten zu sparen und den Kundenservice zu verbessern. Das ist alles schön und gut, aber wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, ein gutes Nutzererlebnis zu schaffen, wird Ihr Projekt zur digitalen Transformation wahrscheinlich scheitern.

Das liegt daran, dass die Kunden immer mehr von ihren Versicherungsanbietern verlangen. Sie wollen digitale Erlebnisse, die einfach zu nutzen, personalisiert und bequem sind. Wenn Sie Ihr Projekt zur digitalen Transformation nicht mit Blick auf den Kunden konzipieren, werden Sie wahrscheinlich bei einem Produkt ankommen, das niemand nutzen möchte.

Design-Thinking im Versicherungswesen | EasySend-Blog

Unterschiedliche Ansätze für die digitale Transformation

Es gibt zwei Ansätze für die digitale Transformation im Versicherungswesen: der erste ist technologiegesteuert, der zweite kundenorientiert.

Der technologiegesteuerte Ansatz konzentriert sich auf die Einführung neuer Technologien auf der Grundlage der Prozesse, Arbeitsabläufe und Anforderungen des Unternehmens.

Der kundenorientierte Ansatz hingegen beginnt mit dem Kunden und arbeitet von dort aus rückwärts. Es geht darum, die Bedürfnisse und Probleme des Kunden zu verstehen und dann Lösungen zu entwickeln, die ihnen gerecht werden. Dieser Ansatz führt oft zu einer effizienteren Nutzung der Technologie und zu einem besseren Gesamterlebnis für den Kunden.

Natürlich ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen beiden Ansätzen zu finden. Aber der kundenorientierte Ansatz ist aus mehreren Gründen derjenige, der am ehesten zu erfolgreichen Projekten zur digitalen Transformation im Jahr 2022 und darüber hinaus führen wird:

1. Es geht um den Kunden

Der erste und wichtigste Grund ist, dass sich alles um den Kunden dreht. Um erfolgreich zu sein, müssen Projekte zur digitalen Transformation mit dem Kunden im Hinterkopf konzipiert werden. Und das ist genau das, was Design-Thinking tut.

2. Er führt zu besseren Ergebnissen

Ein zweiter Grund, warum der kundenzentrierte Ansatz mit größerer Wahrscheinlichkeit zu erfolgreichen Projekten zur digitalen Transformation führt, ist, dass er einfach bessere Ergebnissen liefert. Wenn Sie Ihr Projekt mit Blick auf den Kunden konzipieren, ist es wahrscheinlicher, dass Sie am Ende eine Lösung haben, die der Kunde tatsächlich nutzen möchte.

3. Er ist effizienter

Schließlich ist ein kundenorientierter Ansatz auch effizienter. Indem Sie beim Kunden beginnen und rückwärts arbeiten, können Sie vermeiden, Zeit und Ressourcen für Lösungen zu verschwenden, die nicht auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

4. Er ist die Zukunft der digitalen Transformation

Der kundenzentrierte Ansatz ist die Zukunft der digitalen Transformation. Da die Kunden immer anspruchsvoller und digitaler werden, müssen sich die Versicherer darauf konzentrieren, hervorragende digitale Erlebnisse zu bieten. Und das erfordert eine andere Art des Denkens – Design-Thinking.

Was ist Design-Thinking?

Dies ist besonders wichtig für die Versicherungsbranche. Der Versicherungssektor steht unter enormem Druck, sich zu digitalisieren, um relevant zu bleiben und mit dem Tempo der Veränderungen Schritt zu halten. Das Verbraucherverhalten hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert, und die Versicherer müssen sich anpassen, sonst riskieren sie, den Anschluss zu verlieren. Die Kunden sind an die hervorragenden Online- und digitalen Erfahrungen von Unternehmen wie Amazon, Netflix und Uber gewöhnt und erwarten das Gleiche von ihren Versicherungsanbietern.

Bei der digitalen Transformation geht es jedoch nicht nur darum, dass Versicherungsunternehmen neue Technologien einführen – es geht darum, die Art und Weise, wie sie ihr Geschäft betreiben, von Grund auf zu ändern. Und das erfordert eine andere Denkweise, bei der das Kundenerlebnis an erster Stelle steht.

Hier kommt das Design-Thinking ins Spiel.

Design-Thinking ist ein auf den Menschen bezogener Ansatz zur Problemlösung, bei dem die Bedürfnisse der Nutzer im Vordergrund stehen. Es geht darum, den Benutzer, seine Probleme und Herausforderungen zu verstehen und dann Lösungen zu entwerfen, die sowohl benutzerfreundlich als auch effektiv sind. 

Warum Versicherer Schwierigkeiten haben, einen kundenzentrierten Ansatz für die digitale Transformation zu verfolgen

Es ist oft schwierig, bei der digitalen Transformation einen kundenorientierten Ansatz zu verfolgen. Versicherer sind Experten für das Risikomanagement, nicht für die Entwicklung benutzerfreundlicher digitaler Prozesse.

Papierintensive Industrie

Einer der Hauptgründe dafür liegt darin, dass das Versicherungswesen eine papierintensive Branche ist. Es gibt tonnenweise Formulare und Dokumente, die ausgefüllt werden müssen, und das kann oft ein Hindernis bei der Erstellung reibungsloser Erlebnisse für die Kunden sein.

Das ist nicht nur ein Problem für die Kunden, sondern auch für die Versicherer. Das Sammeln und Verwalten all dieser Dokumente ist zeitaufwändig und teuer. Es wird geschätzt, dass die Versicherungsbranche jährlich über 200 Milliarden Dollar allein für die Bearbeitung von Papieren ausgibt.

Ineffiziente Altsysteme

Ein weiterer Grund, warum sich Versicherer schwertun, einen kundenorientierten Ansatz zu verfolgen, ist, dass sie häufig durch ineffiziente Altsysteme behindert werden. Diese Systeme wurden für eine andere Ära entwickelt und sind für die Bedürfnisse des heutigen digitalen Kunden nicht gut geeignet.

Infolgedessen befinden sich die Versicherer oft in einer Zwickmühle. Sie wissen, dass sie ihre Systeme aufrüsten müssen, um das Kundenerlebnis zu verbessern, aber sie können dies nicht tun, bevor sie nicht ihre Prozesse digitalisiert haben.

Mangel an UX-Fachwissen und -Ressourcen

User-Experience-Design ist ein eigener Bereich mit eigenen Methoden, Tools und Prozessen. Es handelt sich um eine komplexe Disziplin, die spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert. Deshalb fällt es den meisten Versicherungsunternehmen schwer, einen kundenzentrierten Ansatz für die digitale Transformation zu verfolgen – sie verfügen einfach nicht über das nötige Fachwissen oder die Ressourcen. 

Traditionelle Versicherungsunternehmen sind in der Regel stark produktorientiert und haben nicht immer ein gutes Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden. Daher ist es für sie oft schwierig, digitale Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen ihrer Kunden entsprechen.

Alle erforderlichen User-Experience-Experten im eigenen Betrieb einzustellen ist oft unerschwinglich, und das Outsourcing an einen Dritten bringt eine Reihe von Herausforderungen mit sich.

Selbst große Versicherungsunternehmen haben Schwierigkeiten, mit den neuesten UX-Trends Schritt zu halten, da dies nicht ihr Kerngeschäft ist. Sie verlassen sich oft auf externe Berater, die ihnen bei der digitalen Transformation helfen, was teuer und zeitaufwändig sein kann.

Design-Thinking ist für die digitale Transformation im Versicherungswesen unerlässlich.

Wenn es um die digitale Transformation geht, ist Design-Thinking kein „Nice-to-have” – es ist ein „Must-have”, aber viele Versicherer tun sich schwer damit, es richtig einzusetzen.

Die gute Nachricht ist, dass es Wege gibt, diese Herausforderungen zu überwinden und einen kundenorientierten Ansatz für die digitale Transformation zu verfolgen. Und deshalb ist EasySend ein so wichtiger Partner für Versicherungsunternehmen, die sich auf den Weg der digitalen Transformation begeben.

Wir verfolgen bei der digitalen Transformation einen No-Code-Ansatz, d. h., wir stellen Unternehmen Tools und Lösungen zur Verfügung, die die besten UX-Praktiken bieten, ohne dass eine ressourcenintensive Entwicklung erforderlich ist. Dies bedeutet, dass Versicherer schnell und einfach digitalisieren können, ohne in neue Ressourcen investieren oder teure Berater einstellen zu müssen. Da unsere Plattform auf Design-Thinking-Prinzipien basiert, sind die auf unserer Plattform entwickelten digitalen Lösungen stets kundenorientiert. 

Unser UX-Expertenteam verfügt über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse, um Sie bei der Entwicklung digitaler Erlebnisse zu unterstützen, die Ihre Kunden begeistern werden. Darüber hinaus verfügen wir über ein tiefes Verständnis der Versicherungsbranche, sodass wir Ihnen helfen können, den Prozess zur digitalen Transformation von Anfang bis Ende zu bewältigen.

Letztendlich ist die digitale Transformation eine Reise und kein Ziel. Es ist ein fortlaufender Prozess der kontinuierlichen Verbesserung, und Design-Thinking kann Ihnen dabei helfen, diese Reise erfolgreich zu meistern.

EasySend hilft Versicherungsunternehmen dabei, designbasiertes Denken anzuwenden, um Projekte zur digitalen Transformation von Anfang bis Ende erfolgreich zu steuern. Wenn Sie auf der Suche nach einem Partner sind, der Sie bei der digitalen Transformation im Versicherungswesen unterstützt, kontaktieren Sie uns noch heute. Wir können Ihnen helfen, digitale Erlebnisse zu schaffen, die Ihre Kunden begeistern werden.

Baiju Chandran
Baiju Chandran

Baiju Chandran ist ein erfahrener Produktberater und ausgewiesener Experte für digitale Transformation, der in der Informationstechnologie- und Dienstleistungsbranche tätig war.